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Der AStA ist für die Studierenden da! – Oder doch nicht?


Dieser Tage wird nach der Klage des AStA vor dem Verwaltungsgericht Minden über die neue Höhe der Studiengebühren entschieden. Nachdem im letzten Jahr die umstrittene Entscheidung zugunsten der Studiengebühren gefallen war und man sich von seiten des Rektorates für die ersten Semester als Übergang für eine Staffellösung entschieden hatte, steht diese nun bereits wieder zur Debatte.

Die alte Lösung sah eine gestaffelte Zahlung von einhundert bis fünfhundert Euro pro Semester vor, wobei die bereits seit längerer Zeit Studierenden weniger bezahlen sollten, als diejenigen, die am Anfang ihres Studiums standen. Nach der Gerichtsentscheidung des Verwaltungsgerichtes Minden wird es nun auf eine Zahlung von mindestens dreihundertfünfzig Euro für alle Studenten hinauslaufen, unabhängig von ihrer bisherigen Studiendauer.
Der AStA ist seit einigen Wochen anscheinend der Ansicht, daß er mit seiner Klage gegen die Studiengebühren einen Erfolg verbucht hat und meint, dies den Studenten mit großen Plakaten in der Eingangshalle auch kundtun zu müssen. Doch mit der neuen Regelung werden die „älteren“ Studenten eindeutig benachteiligt, wollte man doch besonders diejenigen, die am Ende ihres Studiums stehen, finanziell entlasten.

Man verstehe uns nicht falsch, auch wir lehnten und lehnen die Einführung von Studiengebühren ab, haben jedoch von Anfang an auf eine politische Lösung gesetzt und vor allem auf gewaltfreien Protest.

Die Begründung der Benachteiligung von Studierenden vor dem Verwaltungsgericht, die letztendlich zum tragen kam, ist jedoch noch nachteiliger für die Studenten, als die alte Lösung. Es lohnt sich also nicht in jedem Fall, mit schwachen Begründungen zu klagen, denn der Schuß kann nach hinten losgehen. Danke AStA!

Eine Milchmädchenrechung des AStA also, die nun darauf hinauslaufen wird, daß alle gleich schlecht behandelt werden. Dieses Prinzip entspricht vermutlich der politischen Auffassung der meisten Mitglieder des AStA, wonach alle das gleiche haben sollten. Gelebter Sozialismus in Reinkultur – und wenn auch nur bei den Studiengebühren.
Doch ist die Affinität zu sozialistischen Thesen in den Reihen der verfaßten Studentenschaft nichts sonderlich Neues, man spricht nur nicht darüber!

Wer sich allerdings näher mit den politischen Verwicklungen der AStA-Mitglieder beschäftigen möchte, kann dies mit dem dieser Tage erschienen Buch „Geistige Brandstifter von Links“ der ehemaligen Professorin an der Uni Bielefeld Frau Ruth Römer.
Als erstmaliger Versuch, die linksextreme Szene an einer Hochschule umfassend darzustellen, legt das im österreichischen Aula-Verlag erschienene Buch, in detaillierter Weise und durch entsprechende Quellen belegt, die Verstrickungen des AStA mit der linksextremen Szene an der Universität Bielefeld dar. Doch nicht nur der AStA und die gewaltbereite linke Bielefelder Szene sind auf Kuschelkurs, sondern die Verstrickungen und Seilschaften reichen bis in die Führungsriege der Universität.
Ein besonderes Augenmerk legt die Herausgeberin dabei auf die Nennung von Namen und Hintergründen der Rädelsführer und anderer Personen in diesem dunkelroten Sumpf. Die Vorgänge um den Rufmord eines Rogalla von Bieberstein sind ebenso Thema des Buches, wie die Suche nach „bösen Büchern“ in der Uni-Bibliothek und die Hintergründe der Rektoratsbesetzung.
Ein durchaus lesenswertes Buch, dem wir eine weite Verbreitung wünschen, damit die teilweise skandalösen Zustände an den deutschen Hochschulen in das Licht der Öffentlichkeit geraten. Der AStA ist eben nicht immer für die Studenten da, sondern dient oftmals als Betätigungsfeld für linksextreme Demokratiefeinde!



Das Buch "Geistige Brandstifter von Links. Wie Anti-Demokraten an den Hochschulen den Ton angeben. Am Beispiel Bielefeld." ist erschienen im Aula Verlag, Graz. Zu beziehen über den Buchhandel unter ISB N13: 978-3-900968-06-9.


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