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Burschen heraus... aus der Universität???


So möchte es zumindest der AStA der Universität Bielefeld. Und folgendes wurde daraufhin auf der neunten Sitzung des 33. StuPa am 28. Juli 2007 auf Antrag der Hochschulgruppe UNIted einstimmig beschlossen: „Das 33. Studierendenparlament fordert das Rektorat der Universität Bielefeld auf, dem Antrag auf Eintragung in die Liste der studentischen Vereinigungen durch die »Burschenschaft Normannia-Nibelungen zu Bielefeld in der DB« nicht zu entsprechen.“
 

Die äußerst „fachkundige“ Kritik des AStA und StuPa gegenüber Studentenverbindungen – und unserer Burschenschaft im Speziellen – sind dem politisch interessierten Studenten sicherlich bekannt. Neu hingegen ist, daß uns nun auch noch vom StuPa- und ghg*ol (Grüne Hochschulgruppe*Offene Liste)-Mitglied Sven Goedde vorgeworfen wird, daß „sich die Normannia-Nibelungen weit weg bewegt habe vom Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland“.
 

Dabei müßte Herr Goedde als nicht gerade taufrischer Geschichtsstudent eigentlich wissen, daß viele der Forderungen der Deutschen Burschenschaft nach Demokratie, Pressefreiheit und anderen Bürgerrechten in das Grundgesetz der Bundesrepublik eingeflossen sind. Aber vielleicht denkt man nach fünf Jahren Mitarbeit im StuPa und dreieinhalb Jahren im AStA auch, daß Verbote statt politischer Auseinandersetzung und Stigmatisierung von Andersdenkenden zur „freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ gehören …
 

Menschen in eine gewisse Ecke zu drängen vermochten gewisse Gruppen schon immer, in unserem Fall aber geht der AStA eindeutig zu weit. Die Vorwürfe uns gegenüber sind haltlos.
 

Andersherum sieht es da etwas anders aus:
 

 


Wer nun denkt, daß die oben aufgeführten Kritikpunkte von uns stammen, muß leider enttäuscht werden, auch wenn wir ebenfalls schon vor einiger Zeit auf einige der Mißstände in der Universität Bielefeld hingewiesen haben.
 

Die Aussagen stammen von dem RCDS-Mitglied Götz Frommholz, welcher selbst seiner doch so sehr angeprangerten Doppelmoral zum Opfer gefallen ist. In „BlackJack – Der JU Newsletter aus dem Widukindkreis“ wettert er gegen die Linken (siehe auch: http://www.frommholz.info/bj/nr3.htm) und abends auf der StuPa-Sitzung sitzt man fröhlich beisammen, um mitzuteilen, daß der „liebe“ RCDS eine gleichzeitige Mitgliedschaft bei der „bösen“ Burschenschaft Normannia-Nibelungen für unvereinbar erklärt. Getreu dem Motto: Rechts profilieren und links profitieren.
 

 

Danke, Herr Frommholz, für diese konsequente Doppelmoral!


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