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Ideenwerkstatt zum Thema „Migration“ erfolgreich verlaufen


Gewaltbereiter Aufmarsch gescheitert

 

Ein Aufmarsch von extrem Linken löste am Samstag im Bielefelder Westen einen Großeinsatz der Polizei aus. Aufgerufen hatte ein „Bündnis“, das bereits in der Vergangenheit einschlägig aufgefallen war. Schon im Mai war es zu gewaltsamen Angriffen durch ein Rollkommando der autonomen Antifa Bielefeld auf Polizisten in der Schloßhofstraße gekommen. Die autonome Antifa Bielefeld gehörte auch jetzt zu den Unterstützern des Aufmarsches. Auf ihrer Internetseite zeigt die anonym agierende Gruppierung Symbole für leicht entflammbare und explosive Stoffe.

Trotz dieser Gewaltbereitschaft scheiterten die Marschierer bei ihrem Versuch, eine Diskussionsveranstaltung der akademischen Burschenschaft Normannia-Nibelungen zu verhindern. Klägliche 30 selbsternannte Antifaschisten fanden sich ab 10 Uhr ein. Im Westfalenblatt äußerte sich die in die Jahre gekommene Bielefelder Antifa-Schirmherrin Annelie Buntenbach enttäuscht „Wir hatten schon erwartet, dass aus Universitätskreisen ein paar mehr Teilnehmer kommen würden .“

Einen Kontrast zu der Einfalt auf der Straße bot die Vielfalt der Tagung, auf der sich Menschen unterschiedlichster Couleur trafen. Die Burschenschafter konnten sieben Referenten begrüßen - ein neuer Rekord für die im siebten Jahr stattfindende Tagung. Am Samstag standen u.a. der bekannte Euro-Kritiker Professor Wihelm Hankel und der diesjährige Gewinner des Gerhart Löwenthal Journalisten-Preises Michael Paulwitz am Rednerpult.

Am Sonntag sprach u.a. Herr Kai Ming Au, der über sein Selbstverständnis als Deutscher Burschenschafter mit chinesischem Migrationshintergrund berichtete. Den Abschluss machte der Erfolgsautor und ehemalige FAZ-Redakteur Dr. Udo Ulfkotte. Als Sondergast begrüßte die Burschenschaft Herrn Kai Homilius, den Verleger des linken Magazins Compact. Insgesamt nahmen fast 100 Gäste an den Vorträgen und Diskussionen des zweitägigen Seminars teil. Auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz.


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